





Die zweite Mannschaft spielt in der Saison 2009/10 in der Verbandsklasse Ostwestfalen-Lippe.
Ergebnisse der laufenden Saison (Verbandsklasse): Ergebnisdienst.net
| Aufstellung | ||
| 9 | Daniel Quernheim | 1868 |
| 10 | Hermann Greving | 1844 |
| 11 | Sebastian Kissel | 1757 |
| 12 | Daniel Gerke | 1770 |
| 13 | Franz Schwarzkopp (MF) | 1804 |
| 14 | Walter Bräutigam | 1779 |
| 15 | Michael Trompeter | 1667 |
| 16 | Thorsten Kosfeld | 1635 |
| 2001 | Albert Dyballa | 1579 |
| 2002 | Tobias Krenz | 1460 |
|
Mannschaftsführer Franz Schwarzkopp |
08.05.2010 [Hermann Greving]
Am letzten Spieltag der Verbandsklasse Ostwestfalen Lippe hatte die 2. Schachmannschaft der SpVg. Möhnesee den verlustpunktfreien Tabellenführer aus Gütersloh zu Gast, der mit dem Glück des Tüchtigen auch am Sonntag einen Sieg einfahren konnte.
30.03.2010 [Franz Schwarzkopp]
Durch den Verlust des Spiellokals des SK Minden und der leider unzureichenden Versuche seitens der Gastgeber ein Ersatzlokal zu bekommen, musste die zweite Mannschaft von Möhnesee nach anderthalbstündiger Autofahrt nach wenigen Minuten die Heimreise antreten. Der daraus resultierende 8:0-Erfolg der Matrosen stellt dabei nur ein unzureichenden Ersatz für die geopferte Zeit, das geopferte Benzin und von manchen sogar die geopferten Schuhsohlen dar. Nun geht es im abschließenden Spiel am 02.05.2010 um die sprichwörtliche Ananas, da der Gegner Gütersloh III uneinholbar auf Platz 1 liegt. Selbstverständlich wird es aber hier keine Geschenke von den Hausherren geben, die nach dem Aufstieg in der letzten Saison einen guten Mittelfeldplatz in der OWL-Verbandsklasse behaupten können.
02.03.2010 [Franz Schwarzkopp]
Zeitgleich zur ersten Mannschaft kam auch die Zweite in der
Verbandsklasse Ostwestfalen-Lippe zu einem Heimsieg; der ersatzgeschwächte SK
Bad Lippspringe wurde mit 5 :
3 bezwungen.
Sebastian Kissel (Brett 2) brachte die Möhneseer in
Führung; er gewann im Mittelspiel eine Qualität und setzte den Gegner nach
weiterem Materialgewinn matt. Am 5. Brett musste sich Walter Bräutigam gegen
einen heftigen Königsangriff verteidigen, den er schließlich nach ungenauer
Fortsetzung des Gegners abwehren konnte, so dass die Partie remis endete.
Daniel Gerke (Brett 3) stellte im Mittelspiel nacheinander zwei Bauern ein und
stand danach auf verlorenem Posten, so dass Bad Lippspringe
ausgleichen konnte. Tobias Krenz (Brett 8) dagegen rettete sich mit einem
Minusbauern in ein remisverdächtiges Endspiel, wo
sich sein Gegner bei einem überzogenen Gewinnversuch vergaloppierte und einen
Turm einbüßte; diesen Vorteil verwertete Krenz sicher zur Möhneseer
Führung.
Am 6. Brett drohte allerdings der erneute Ausgleich, denn Michael Trompeter
fand sich nach einer verunglückten Abtauschaktion in
einem Endspiel mit einem Minusspringer wieder, konnte die Partie aber trotz des
Materialnachteils remis halten. Den vorentscheidenden Punkt zum 4:2 holte
Mannschaftsführer Franz Schwarzkopp (Brett 4), der mit vorteilhafter Stellung
aus der Eröffnung kam, diesen Vorteil in der Zeitnotphase jedoch verkasperte und sich gerade noch vor dem Matt retten
konnte. Nach nicht ganz fehlerfreier Abwicklung landeten die Kontrahenten in
einem für Schwarzkopp gewonnenen Turmendspiel.
Hermann Greving (Brett 1) erreichte mit der
Skandinavischen Verteidigung einen leichten positionellen Vorteil und
schließlich ein Turmendspiel mit beiderseitigen Freibauern, das mit einem
leistungsgerechten Unentschieden endete. Gleichfalls remis spielte am 7. Brett
Thorsten Kosfeld, der zwar einen Mehrbauern sein
eigen nannte, diesen jedoch wegen der aktiven gegnerischen Dame nicht verwerten
konnte.
Link zum Ergebnisdienst:
http://www.ergebnisdienst.net/2009_2010/abfrage.php?liga=64_31
11.02.2010 [Franz Schwarzkopp]
Am achten
Brett verlor Tobias Krenz schnell Material und die Partie. Sebastian Kissel
(Brett 2, Moderne Verteidigung) gab im Mittelspiel einen Turm und zwei Bauern
für Springer und Läufer und die etwas aktivere Stellung. Durch eine ungenaue
Fortsetzung des Gegners erlangte er entscheidenden materiellen Vorteil, wobei
der Gegner aber das einzügige Matt vorzog.
Franz Schwarzkopp spielte mit den schwarzen Steinen einen äußerst
uninspirierten Königsinder und fand gegen die nur auf das Unentschieden
angelegte Spielwese des Hallensers keine Mittel. Da sich fast alle Ostwestfalen
selbst um Kopf und Kragen spielten, war die Punkteteilung hier doch eher
verfrüht.
Am Spitzenbrett erlangte Hermann Greving als
Weißer im Benoni Drei-Bauern-System deutliches Übergewicht im Zentrum, versuchte
aber überraschenderweise das Gegenspiel des Gegners am Damenflügel zu stoppen
und kam im 35. Zug praktisch in eine Verluststellung Der Gegner tauschte diese jedoch
mit einem Zug in ein zumindest für den Computer zu berechnendes Matt in 10
Zügen ein. Das ließ sich Greving nicht mehr nehmen.
Walter Bräutigam spielte die einseitigste Partie des Sonntags. Seine weißen
Figuren beherrschten in der eher als ruhig bekannten Englischen Eröffnung das
gesamte Brett und so war es ein Spiel auf ein (schwarzes) Tor. Somit ging auch
das fünfte Brett an Möhnesee.
Beim Stande von 3,5:1,5 für Möhnesee gingen alle Kiebitze von einer klaren
Angelegenheit aus, aber dann kippten alle drei verbleibenden Spiele eigentlich in
die ostwestfälische Richtung.
Thorsten Kosfeld an Brett 7 spielte mit Weiß in einer
munteren Najdorf-Variante eine nicht gänzlich
berechnete taktische Abwicklung, die zum Glück für Möhnesee damit endete, dass
der entstandene gegnerische Freibauer nicht zur neuen schwarzen Königin wurde.
Im entstandenen Turmendspiel zeigte sich der Gegner nicht ganz regelfest, da er
das Drücken der Uhr nach der mechanischen Ausführung seines 40. Zuges nicht
mehr zum Zug hinzuzählte. Daher war der Mannschaftskampf an dieser Stelle
gewonnen.
Am zweiten Brett fühlte sich Daniel Gerke (Weiß, Damenbauernspiel) nach dem
Gewinn des Läuferpaars in einer Abtauschabwicklung zu sicher und wählte die
Qualitätsverlustvariante. Der Gegner zog Gerkes König
ins Zentrum, holte bis auf einen alle verbleibenden Bauern des Möhneseeers. Nach gewonnenem Mannschaftskampf und dem
gleichzeitigen Damentausch machte Gerke dem hoffnungslosen Treiben ein Ende und
gab auf.
Michael Trompeter spielte an Brett 6 nicht nur die längste, sondern auch die
unglaublichste Partie des Tages. Bei der Verteidigung gegen die Reti-Eröffnung
geriet er nach etwa 20 Zügen in einen Angriffshagel aller weißen Figuren, den
der Hallenser in einen schnöden Qualitätsgewinn abwickelte, obwohl ein eher
offensichtlicher Mattangriff in der Luft lag. In der nachfolgenden Umsetzung
des Vorteils zeigte Trompeters Gegner eine eher dürftige Leistung, die in einem
für alle Beteiligten unfassbaren, aber psychologisch gesehen wohl zwingenden Turmverlust gipfelte.
Möhnesee II gewann also mindestens 1,5 Punkte zu hoch und hat somit den
vorzeitigen Klassenerhalt gesichert.
01.02.2010 [Franz Schwarzkopp]
Die 2. Mannschaft kam in der Verbandsklasse Ostwestfalen-Lippe gegen den Tabellenzweiten SV Ubbedissen arg unter die Räder und musste eine 2,5 : 5,5-Niederlage einstecken. Möhnesee trat nur mit sieben Spielern an und lag daher sofort zurück. Sebastian Kissel (Brett 2) konnte zwar mit einer schönen Angriffspartie ausgleichen, doch Tobias Krenz (Brett 8) und Michael Trompeter (Brett 6) verloren ihre Partien. Anschließend nutzte Thorsten Kosfeld (Brett 7) eine Unachtsamkeit seines Gegners zu spielentscheidendem Materialgewinn und verbesserte seine Saisonbilanz auf 4,5 Punkte aus 5 Partien. Am Spitzenbrett unterlag Hermann Greving nach einer strategischen Fehlentscheidung und einigen Ungenauigkeiten in der Zeitnotphase, so dass Ubbedissen mit 4 : 2 in Führung ging. Damit mussten Walter Bräutigam (Brett 5) und Franz Schwarzkopp (Brett 4) ihre Partien gewinnen, um noch ein Mannschaftsremis zu erreichen, doch Bräutigams Gewinnversuche endeten mit dem – partieentscheidenden – Verlust eines Springers, so dass Schwarzkopp seine Partie remis gab.
15.12.2009 [Hermann Greving]
Wesentlich erfolgreicher agierte die 2. Mannschaft der SpVg. Möhnesee, der in der 4. Runde der Verbandsklasse Ostwestfalen-Lippe ein klarer 5,5 : 2,5-Sieg beim bisherigen Tabellenführer SC Rochade Beckum gelang.
10.10.2009 [Hermann Greving]
Mit einem 4:4-Unentschieden kehrte die 2. Schachmannschaft der SpVg. Möhnesee am zweiten Spieltag der Verbandsklasse Ostwestfalen-Lippe von ihrem Auswärtsspiel beim spielstarken Verbandsligaabsteiger SC Geseke zurück.
09.06.2009 [Hermann Greving]
Mit einer hervorragenden Mannschaftsleistung hat die 2. Mannschaft der SpVg. Möhnesee am letzten Spieltag die Meisterschaft in der Bezirksliga Hellweg und den sofortigen Wiederaufstieg in die Verbandsklasse Ostwestfalen-Lippe geschafft; der härteste Konkurrent TuRa Elsen – nach der Papierform um durchschnittlich gut 100 DWZ-Punkte stärker und damit klarer Favorit – wurde knapp mit 4,5 : 3,5 bezwungen.
02.06.2009 [Hermann Greving]
Auch die Bezirkligamannschaft der SpVg. Möhnesee spielt eine ausgezeichnete Saison und hat jetzt mit einem 7,5 : 0,5-Kantersieg gegen den SV Beverungen die Tabellenspitze erobert.
17.05.2009 [Hermann Greving]
Auch die 2. Mannschaft bleibt in der Bezirksliga Hellweg weiter auf Erfolgskurs; bei der Zweitvertretung der SG Brakel/Bad Driburg konnte ein souveräner 6:2-Sieg eingefahren werden.