





06.06.2011 [Hermann Greving]
In der letzten Runde der Verbandsklasse Ostwestfalen-Lippe wollte die 2. Schachmannschaft der SpVg. Möhnesee eigentlich mit einem Sieg gegen den Rhedaer SV den 3. Tabellenplatz festigen, doch der Kampf stand unter einem mehr als unglücklichen Stern. So konnte die SpVg. Möhnesee aufgrund der Verhinderung von gleich drei Stammspielern nur mit sechs Spielern antreten, so dass zwei Punkte kampflos an die Gäste gingen.
Adolf Fritzlar (Brett 8) holte dann allerdings den „Anschlusstreffer“; mit einem unwiderstehlichen Königsangriff zerlegte er die gegnerische Rochade, so dass sein Kontrahent nach entscheidendem Materialverlust das Handtuch warf.
Dann jedoch wurde den Ambitionen der Möhneseer ein abruptes Ende gesetzt, denn ein vermeintlich korrekt ausgestelltes Handy gab für einen Sekundenbruchteil ein leises Geräusch von sich. Das Regelwerk ist in solchen Fällen hart und eindeutig: Partieverlust für den Besitzer des Mobiltelefons, in diesem Falle für Walter Bräutigam (Brett 3). Tobias Krenz (Brett 7) hatte inzwischen durch Ungenauigkeiten eine chancenreiche Position im Mittelspiel verdorben und fand sich in einem letztlich verlorenen Läuferendspiel wieder, so dass die Gäste mit 4:1 in Führung gingen.
Damit war der Kampf praktisch gelaufen, denn keinem der drei noch verbliebenen Bretter hatten sich die Möhneseer zählbare Vorteile erspielen können; Thorsten Kosfeld (Brett 6), Franz Schwarzkopp (Brett 2) und Hermann Greving (Brett 1) gaben ihre Partien deshalb remis zum 2,5:5,5-Endstand. Trotzdem kann die Truppe auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken, und mit 9:9 Punkten belegt sie in der Abschlusstabelle einen respektablen 5. Platz.
Die Tabelle der Verbandsklasse Ostwestfalen-Lippe und alle Einzelergebnisse (bei Ergebnisdienst.net)