Schachabteilung der SpVg. Möhnesee

Logo
Schach
Brett
Brett
Brett
Brett

Zum vereinsinternen Bereich

Nachrichtendienst > Mannschaften > Zweite > 1329410336

Zu einer Rubrik springen:


Knappe Niederlage für Möhnesee II in Minden

16.02.2012 [Hermann Greving]

Mit einer knappen 3,5:4,5-Niederlage im Gepäck kam die zweite Schachmannschaft der SpVg. Möhnesee von ihrem schweren Auswärtsspiel bei Zugzwang Minden zurück. Dabei sah es zunächst gut aus für die Möhneseer, denn Minden konnte nur mit sieben Spielern antreten, so dass Hermann Greving (Brett 2) zu einem arbeitsfreien Vormittag und einem kampflosen Punkt kam.

Am achten Brett spielten Adolf Fritzlar und sein Kontrahent ihre Züge im Eiltempo herunter, was zu beiderseitigen Ungenauigkeiten und letztlich zu einem gerechten Remis führte. Der Ausgleich für Minden fiel am fünften Brett, wo Thorsten Kosfeld zwar zunächst einen Mehrbauern sein eigen nannte, dann aber nicht die richtige Fortsetzung fand und im Endspiel chancenlos war. Franz Schwarzkopp (Brett 3) stand nach zu passivem Spielaufbau positionell „auf Abriss“, was sein Gegner mit einer Kombination zur Führung für die Mindener nutzte.

Eine interessante Partie spielte Sebastian Kissel am ersten Brett; für zwei Springer gab er einen Turm und mehrere Bauern ab, um anschließend den gegnerischen König zu attackieren. Gegen die genaue Verteidigung des Mindeners gab es jedoch kein Durchkommen, so dass die Partie dank mehrfacher Zugwiederholung remis endete. Auch Daniel Gerke (Brett 4) steuerte nach ausgeglichener Partie einen halben Punkt bei, so dass Minden mit 3,5 : 2,5 in Führung ging.

Damit schien der Mannschaftskampf zugunsten von Minden entschieden zu sein, denn Tobias Krenz (Brett 7) stand inzwischen auf Gewinn, während Michael Trompeter (Brett 6) schon seit einigen Stunden eine klare Verluststellung verwaltete. Krenz hatte allerdings eine sehr komplizierte Stellung und wickelte in ein letztlich nicht zu gewinnendes Turmendspiel mit einem Mehrbauern ab, das remis gegeben wurde. Dafür hatte Michael Trompeter nach einem Fehler seines Gegners plötzlich eine Gewinnstellung auf dem Brett; dank eines Freibauern holte er sich eine neue Dame, der lediglich zwei verbundene Freibauern des Mindeners gegenüber standen. Auch Trompeter fand aber nach fast sechs Stunden Spielzeit und bei knapp gewordener Bedenkzeit nicht die richtige Fortsetzung und ließ seinen Gegner ins Remis entkommen, so dass der Mannschaftskampf mit 4,5 : 3,5 an Minden ging.